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Bildserie von Hansjörg Stalder
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Siedlung Im Lee Arlesheim

Nach einer Karenzfrist von nahezu 50 Jahren hat die Siedlung im Lee den Test der Zeit bestanden und bewiesen, dass sie heute noch erhöhten architektonischen und städtebaulichen Kriterien genügt. Insbesondere im schonungsvollen und doch grosszügigen Umgang mit dem beschränkten Gut des Bodens ist die Siedlung noch heute beispielhaft. Nach einem halben Jahrhundert befindet sich die Siedlung nun in einer Phase, in der Veränderungen und Erneuerungen anstehen oder bereits vorgenommen worden sind: Renovationen, Anpassungen an neue Bedürfnisse und nicht zuletzt an energetische Standards.

Die Eigentümerschaft, die Gemeinde Arlesheim und der Kanton haben sich dieser Herausforderung gestellt: Die Kantonale Denkmalpflege beauftragte das Basler Architekturbüro Miller & Maranta, einen Leitfaden zum denkmalpflegerischen Umgang bei Sanierungen und Weiterentwicklungen von Gebäuden und Landschaftsarchitektur zu erstellen. Die Gemeinde und ein Planungsbüro haben diesen Leitfaden in Teilzonenvorschriften mit Schutzbestimmungen übersetzt. Die Bewohnerinnen und Bewohner stehen hinter diesem Entwurf. Er ermöglicht den Eigentümern neben dem respektvollen Umgang und dem pflegerischen Erhalt des Siedlungscharakters, ihre Bauten nach moderner Bautechnik zu sanieren sowie alternative Energienutzungen umzusetzen.

Die Gemeinde plant die Teilzonenvorschriften im Herbst 2016 der Bevölkerung zur öffentlichen Mitwirkung zu unterbreiten um diese dann der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung vorlegen zu können.

Im «Gartenjahr 2016» des Schweizer Heimatschutzes gilt die Prämierung durch den Baselbieter Heimatschutz den Bemühungen der Bewohner- und Eigentümerschaft um die gemeinsame, nachhaltige Sicherung der Qualität der Siedlung Im Lee und ihrer Umgebungsgestaltung.